Somatic Experiencing ®

Seit 2017 befinde ich mich in Weiterbildung in Somatic Experiencing ®

Somatic Experiencing ® (SE) ist ein Basiskonzept zur Traumabehandlung. Der Begründer dieser Methode ist der Biophysiker und Psychologe Dr. Peter Levine.
"Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden, dadurch hat das Nervensystem seine volle Flexibilität verloren. Es ist die biologisch unvollständige Antwort des Körpers auf eine lebensbedrohliche erfahrene Situation. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurückzufinden". (Dr. Peter Levine)

Mit Somatic Experiencing ® wird das traumatische Ereignis körperlich und geistig "neu verhandelt". Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird vermieden. Es ist möglich ohne Inhalt oder Erinnerung zu arbeiten.
Durch das Aufspüren und die Wiederbelebung dieser biologischen, körperlichen Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit, es entstehen neue Möglichkeiten und Lebensfreude.
Dies gilt von der Posttraumatischen Belastungsstörung bis hin zu schwersten Beeinträchtigungen in Ihrem Leben.

Bei folgenden Traumata (Beispiele) setze ich Somatic Experiencing ® ein:

- Sie haben sexuellen oder emotionalen Missbrauch in der Kindheit oder im Erwachsenenalter erlebt.

- Sie hatten einen Auto- oder Fahrradunfall.

- Sie sind fast ertrunken.

- Sie sind aus großer Höhe gestürzt.

- Sie haben ständig irgendwelche Unfälle.

- Sie hatten eine Operation oder es steht eine Operation an.

- Sie leiden an dem Verlust eines nahe stehenden Menschen.

- Sie haben schwere Naturkatastrophen erlebt.

- Sie sind vor dem Krieg geflüchtet.

- Ihre Eltern waren durch den Krieg traumatisiert und Sie haben vieles davon übernommen (Transgeneratives Trauma).


Wir sind als Menschen mit Regulationsmechanismen ausgestattet um die hohe Überlebensenergie (vom Körper im Alarmzustand bereitgestellte Energie) wieder abzubauen. Bei manchen Menschen kann es dazu kommen, dass diese  Überlebensenergie vom Nervensystem nur unvollständig oder verzögert aufgelöst wird. In der Folge reagieren sie in ihrem Körper weiterhin auf Bedrohung aus der Vergangenheit. In der Gegenwart werden oft Verhaltensmuster, Gedanken und Gefühle mit den Schrecken in der Vergangenheit gekoppelt. Dadurch enstehen beängstigende psychische und somatische Symptome. Diese zeigen sich als Ängste, Panik, Depressionen, Schlafstörungen, chronische Schmerzen, Dissoziation, Bindungsunfähigkeit, soziale Phobien, Nacken- und Rückenschmerzen, Burnout. Meistens zeigen sich die Symptome erst Jahre später.






 



 

 

 




 




Ilona Heimer
   Psychotherapie